Sommerzeit-Zeitumstellung-Einstellung

Jedes Jahr das selbe Anti-Spektakel: Experten in Funkt und Fernsehen erklären uns die Sommerzeit, werten Umfrageergebnisse aus und versuchen mithilfe von Infografen uns den SInn und Unsinn der Zeitumstellung zu erläutern. Und fast jede/r hat ‘ne Meinung. Ich auch.

Die diesjährige Zeitumstellung von Winterzeit (Normalzeit) auf Sommerzeit möchte ich ausnahmweise mal nutzen, um meinen Senf zum allgemeinen Halbwissenskongress beizutragen:

Es bleibt nicht länger hell! Es wird nur früher spät!

Wir beeinflussen mit der Umstellung der Uhren nicht den Lauf der Sonne – sondern nur, wie wir die jeweilige Sonnenposition einordenen. Für Sonnenposition X haben wir in Mitteleuropa für den 28. März 2015 die Uhrzeit Y festgelegt – und am 29. März wird daraus ‘dank Zeitumstellung’ eben Uhrzeit Y+1. An der Sonnenposition ändert das jedoch nichts. Ja, es fühlt sich vielleicht so an, als wäre es abend länger hell – aber die Natur interessiert sich nicht für Uhren – und schon gar nicht für die Zeitumstellung.

Zeitumstellung-Einstellung

So. Und wohin muss ich jetzt den Zeiger drehen, wenn ich die Uhr umstelle? Geht eine Stunde verloren? Bekomme ich eine Stunde geschenkt? Immer wieder dieselben Fragen – dabei kann man sich eigentlich ganz einfach merken, in welche Richtung die Uhren umgestellt werden: durch die Zeitumstellung (Winterzeit-Sommerzeit-Winterzeit) wird der Sommer quasi zwei Stunden kürzer – der Winter zwei Stunden länger. Klingt dramatisch – und kann gerne auch als Argument gegen die Sommerzeit verwendet werden.

Ach ja: Meine Meinung? Sommerzeit abschaffen? Zeitumstellung einstellen? Ja bitte! Jetzt!

Varoufakis’ Mittelfinger, Kontext und Kausalität (und Ai Weiwei)

Ob Griechenlands amtierender Finanzminister 2013 während eines Vortrags den Mittelfinger gehoben hat oder nicht soll hier jetzt mal nicht Thema sein. Ich gehe davon aus, dass es so ist  – denn selbst in dem von Varoufakis in einem Tweet verbreiteten ‘unbehandelten’ Videomitschnitt ist sein Mittelfinger deutlich zu sehen. Mich interessieren eher die Gründe und der Zusammenhang – und was daraus gemacht wurde.

Wie einige Medienforensiker schon bemerkten wurde in der ARD-Talk-Sendung Günther Jauch der Wortlaut des damals gesagten nicht ganz korrekt – und vor allem nicht zu Varoufakis’ Vorteils übersetzt. Da kann man schon Absicht unterstellen – denn wer sich den Mitschnitt des Vortrags ansieht muss feststellen, dass Varoufakis’ lediglich darüber lamentiert, was ‘Griechenland in 2010 hätte machen können / machen sollen: so wie Argentinien den Staatsbankrott bekanntgeben – und so wie Argentinienen dem IWF den Mittelfinger gezeigt hatte, so hätte Griechenland Deutschland den Mittelfinger zeigen können (“my proposal was…“).

Ein paar Minuten später erläuter Varoufakis dann aber, warum dieser Weg (“der argentinische Weg”) unmöglich gewesen wäre: Argentinien hatte zum Zeitpunkt der Staatspleite eine eigene Währung – Griechenland hatte in 2012 keine eigene Währung. Alles (inklusive Mittelfinger) also nur Spekulation und von Varoufakis persönlich für unpraktikabel erachtet.

Nun kommen wir zur Kausalität: wer den Mitschnitt des Vortrags bis zur Stelle 44:30 vorspult wird an der hinteren Wand des Veranstaltungsraums ein Poster  mit einer weltberühmten Geste entdecken können: Ai Weiwei streckt den Mittelfinger in Richtung Chinesisches Machtzentrum. Vielleicht war dieses Poster, das Varoufakis während des gesamten Vortrags im Blickfeld gehabt haben muss, Inspiration zu der Begrifflichkeit “Showing the Finger”? Ich denke schon. Es sei ihm bitte nachgesehen.

Hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=MEUWxNifJJ8
Bei 40:30 sieht man Varoufakis’ Mittelfinger – und bei ca. 44:30 sieht man das Ai  Weiwei Plakat.

siehe auch :

Schönen Super-Pi-Tag allerseis! Happy Super-π-Day!

pi-tag-3-14-15 2015

Die US-amerikanische Datumschreibweise geht mir ja eigentlich ein wenig auf den Senkel: erst der Monat, dann der Tag, dann das Jahr? Was soll das? Aber einen schönen Nebeneffekt hat diese Schreibweise ja doch: der 14.März sieht  in amerikanischer Schreibweise aus, wie die ersten drei Ziffern der Zahl Pi (π). Daher ist der 14.März unter Pi-Fans eben auch der Pi-Tag: 3.14…

Und da wir zur Zeit das Jahr 2015 schreiben ist heute Super-Pi-Tag: 3.14 15… Yay!!

Und so richtig gefeiert wird weltweit um 9 Uhr 26 (und 53 Sekunden) –– womit wir Pi dann schon auf sieben (bzw. neun) Stellen hinterm Komma näher gekommen sind: 3.1415926… Yippie!!

Ich habe den Tag zum Anlass genommen, und endlich mal eine eigene Seite für π eingericht. Allerdings ist dort noch nicht so viel zu lesen. Kommt aber noch. Bis dahin: einen schönen runden Super-Pi-Tag weiterhin!

Siehe auch:

Casting by Marion Dougherty

John Travolta, Robert De Niro, Clint Eastwood, Jon Voight, Dustin Hoffman, Mel Gibson, Glenn Close, Bette Midler, Al Pacino – sie alle wurden von der genialen Casting-Agentin Marion Dougherty (1923-2011) gecastet, entdeckt, gefördert. Die Dokumentation Casting by ist eine Hommage an Marion Dougherty – und eine schöne Einstimmung auf die morgige Oscar-Verleihung.

Lange Zeit wurde das Casting kaum beachtet – die Doku Casting by zeigt insofern auch die Entstehung eines neuen Berufs – und wohin sich der Beruf entwickelt hat.

Casting by als Online-Stream in der 3SAT-Mediathek (inzwischen offline)

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=49160

Einige der Filme, die Marion Dougherty das Casting gemacht hat:  Slaughterhouse-Five, Midnight Cowboy, The Panic in Needle Park, The Sting, The Anderson Tapes, Pretty Baby, A Little Romance, The World According to Garp, Batman, Gorillas in the Mist, Lethal Weapon, Anna Karenina, and Full Metal Jacket.[1]

Polarbären gewinnen

Zynischer geht’s wohl kaum: ein großer Getränkekonzern wirbt derzeit mal wieder mit Eisbären – bzw. Polarbären für sein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk. Warum? Weil es in der Arktis so ‘erfrischend’ ist? Weil Eisbären so ‘süß’ sind? Vermutlich beides. Egal. In diesem Zusammenhang verlost die Firma jedenfalls 100.000 Stofftiere – Polarbären – ca. 10cm groß. Der Slogan “1 von 100.000 Polarbären zu gewinnen” ließ mich stutzig werden. Wieviele Eisbären gibt es eigentlich überhaupt noch? Also ‘echte’ Eisbären – in freier Wildbahn? Ein kurzer Besuch auf der Webseite des WWF bringt Klarheit: weltweit gibt es nur noch ca. 20.000 bis 25.000 Exemplare dieser vom Aussterben bedrohten Tierart! In der Werbekampagne werden also vier- bis fünfmal soviel Plüschbären verschenkt, als es lebende Exemplare gibt?! Un-f*cking-faßbar!

Und wo / und wie wurden diese Plüschbären eigentlich hergestellt? Besonders hoch dürften die Produktionskosten jedenfalls nicht gewesen sein. Lieber nicht fragen…

Wieso nicht das nächste mal eine Werbekampagne mit Tierschutzgedanken? Zum Beispiel “Retten Sie 1 von 20.000 Polarbären”?! Man könnte sich ja auch für bessere Arbeitsbedingungen von Plüschtiernäherinnen einsetzen?! Der Konzern könnte sich mit limonadengesüßter Stimme für faire Löhne, sauberes Trinkwasser, Bildung etc. einsetzen? Mir würde das Gesöff dann vermutlich noch ein bisschen besser schmecken. Im Moment hinterläßt das Getränk bzw. die Werbekampagne bei mir jedenfalls einen etwas bitteren Nachgeschmack.

Das Gewinnspiel verlinke ich jetzt hier natürlich nicht.
Stattdessen ein Link zur Eisbären-Infoseite des WWF:
www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer

PS: Natürlich kann man sich auch ohne Getränke-Gewinnspiel für Eisbären und andere bedrohte Tierarten engagieren! WWF, BUND, Greenpeace, Sea Shepherd und viele weitere Organisationen freuen sich sicherlich über jeden Beitrag…

Berlinale-Preisverleihung – alle Bären 2015

Langsam nähert sich die diesjährige Berlinale ihrem Ende. Heute wurden die Bären verliehen – und morgen ist dann Schluss mit lustig.

Hier kurz alle Bären der heutigen Preisverleihung mit dem dazugehörigen Berlinale-Tweet. Und hier kann man sich die Preisverleihung noch mal kostenlos online als Stream ansehen: www.berlinale.de/de/im_fokus/videostreaming/videos/06_streaming_2015.html…

Audi Short Film Award: PLANET Σ von Momoko Seto

Silberner Bär Preis der Jury – Kurzfilm: Bad at Dancing von Joanna Arnow

Goldener Bär für den Besten Kurzfilm: HOSANNA von Na Young-kil

Bester Erstlingsfilm: 600 Millas von Gabriel Ripstein

Silberner Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung: Evgeniy Privin und Sergey Mikhalchuk für die Kamera in Pod electricheskimi oblakami

Silberner Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung: Sturla Brandth Grøvlen für die Kamera in Victoria

Silberner Bär für das Beste Drehbuch: Patricio Guzmán für El Bóton de Nacár

Silberner Bär für den Besten Darsteller: Tom Courtenay in 45 Years

Silberner Bär für die Beste Darstellerin: Charlotte Rampling in 45 Years

Silberner Bär für die Beste Regie: Radu Jude für Aferim

Silberner Bär für die Beste Regie: Malgorzata Szumowska für Body

Silberner Bär Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet: Ixcanul (Ixcanul Volcano) von Jayro Bustamante

Silberner Bär Großer Preis der Jury: El Club (The Club) von Pablo Larraín

Goldener Bär für den Besten Film: Taxi von Jafar Panahi

User Experience vs. Web Design vs. Produkt Design – eine Diskussion am Rande…

…am Rande des Internets? …am Rande des Wahnsinns? Hm. Blöder Titel? Ich weiss. Überschriften zu designen texten gehört nicht unbedingt zu meinen Kernkompetenzen. Ursprünglich lautete der Arbeitstitel “Drei Disziplinien, ein Thema (‘Design’)”. Ein bisschen sehr trocken. Wie auch immer.

Ich bin ja eher selten auf LinkedIn – eine Diskussion hat mich dann aber doch ‘angezogen’. Es dreht sich um Design – um den Design-Begriff – um die Frage, was ist Design? Konkret geht es um dabei um User Experience, um Webdesign, um Produkt Design – und so interessant die Diskussion auch ist, so skuril, fast schon grotesk erscheint sie mir – was sie dann irgendwie auch wieder zusätzlich interessant macht.

Noch mal zur Erinnerung: ich habe ursprünglich Produkt Design an der UdK-Berlin studiert. Irgendwann Mitte der Neunziger erkannte ein Professor dann zu Glück, dass es mittlerweile auch digitale Produkte gab. Und auch digitale Produkte verlangen nach einer Form, einem User Interface, einer Gestalt. Und ähnlich wie bei Stuhl, Tisch und Lampe beschränkt sich das Design von digitalen Produkten natürlich nicht auf die Gestaltung von Oberflächen. Form follows function! (Tschuldingung, aber das musste mal wieder gesagt werden). Es gibt keine Form ohne Funktion – zumindest nicht ausserhalb der Kunst. Selbst eine Dekoration, also eine auf den ersten Blick vielleicht ‘nutzlose’ Form, folgt diesem Muster und erfüllt eine Funktion: sie kann eine Stimmung, ein Gefühl, einen Stil ausdrücken und damit das Produkt in einem Kontext platzieren. Auch das ist eine Funktion – auch das ist Design – auch das ist letztendlich Teil der Unser Experience. (Funktionalisten mögen an dieser Stelle widersprechen und ggf. “Kitsch!” rufen.)

Man sollte sich jedoch davor hüten, die verschiedenen Disziplinen durcheinder zu werfen – oder gar zu meinen, die eine würde duch die andere ersetzt. Und genau das ist das ursprüngliche Thema dieser mir grotesk erscheinenden Diskussion mit dem Titel “User experience isn’t web design. User experience is product design.” Ist ja beides irgendwie richtig, aber so einfach ist es dann eben auch wieder nicht

Die Diskussion bezieht sich ursprünglich auf einen längeren Artikel mit dem Titel “The Death of Web Design“. Darin behauptet der Autor, man benötige ja gar kein Webdeisgn mehr – es gäbe ja genug ‘freie’ Templates. Ach so? Ja und Kraftwerke und Energiewende sind dann auch überflüssig – der Strom kommt ja aus der Steckdose.

Tschuldigung, aber da komme ich nicht mehr mit. Werden soche Artikel nun geschrieben, um Page-Impressions – und ggf. auch noch Back-Links zu generieren? Oder will der Autor will der Autor uns wirklich etwas sagen? (Ich zögerte zuerst ein wenig, auf den Artikel zu verlinken – denn dann hätte würde ich ja auch noch weitere Page-Impressions und Back-Links generieren.)

Ich denke ich verstehe, was der Autor sagen möchte – aber ich möchte widersprechen. So einfach ist es nämlich nicht. An dieser Stelle verweise ich mal lieber auf den Artikel “Product Design Unification Case Study: Mobile Web Framework“, der gerade beim Smashing Magazine erschien und in dem Yury Vetrov detailliert darüber berichtet, wie einer der größten russischen Internetdienste Mail.Ru seit einiger Zeit dabei ist, Design- und Entwicklungs-Prozesse zu optimieren. Und so, wie ‘klassische’ Designer auch wissen sollten, wie man eine Säge bedient, sollten UX-Designer, UI-Designer, Webdesigner etc. heute vielleicht auch wissen, wie Code funktioner. Oder um es mit Yury Vetrovs Worten zu sagen:  “Designers will work in code“.

IMHO
User Experience is User Experience.
Product Design is Product Design.
Web Design is Web Design.

Hier der Link zur Diskussion auf LinkedIn:
User experience isn’t web design. User experience is product design.

lieber erst mal ohne Flash

Nach dem letzten Alarm habe ich meinen Flash-Player bzw. mein Flash-PlugIn immerhin auf “immer fragen” gestallt, so dass ich nur bewusst Flash-Filme geladen habe. Erst dachte ich, das wäre übertrieben – aber es war wohl doch richtig: denn jetzt ist wieder eine kritische Sicherheitslücke im Flash-Player bekannt geworden.

Heise News berichtet, dass der Exploit auf dem populären Video-Portal DailyMotion entdeckt wurde. Ausserdem sind je nach Player-Version wieder die drei Betriebssysteme Windows, Macintosh und Linux betroffen. Ein Patch soll diese Woche erscheinen.

Ich werde aber ist auf weiteres mein Flash-PlugIn nur dann starten, wenn es wirklich sein muss. Hier schnell ein Screenshot der vielleich für diejenigen hilfreich sein kann, die Ihren Firefox ebenfalls so einstellen wollen:

Mac-OS Firefox Flash Player deaktivieren

Flash auf Mac-Safari und Chrome deaktivieren

Weiterlesen

Straße der Achttausender – zu Besuch bei den höchsten Berge der Welt

Wieder ARTE – wieder eine tolle Dokumentation: “Straße der Achttausender” nimmt uns mit auf einn Road-Trip der besonderen Art entlang der höchsten Berge der Welt.

Heute Nachmittag lief die Wiederholung der Dokumentation – ziemlich kompakt – alle vier Teile hintereinander weg. Wer das verpasst hat kann sich entweder alle vier Teile als Online-Stream bei ARTE+7 ansehen, oder die zweite Wiederholung im Fernsehen gucken.

Hier schnell alle Links zu den Online-Streams und alle Termine der Wiederholungen:

Teil 1: “Vom Nanga Parbat durch den Karakorum”

Wiederholung am Montag, 09.02. um 18:20 Uhr (ARTE)

www.arte.tv/guide/de/048578-001/strasse-der-achttausender

Teil 2: “Vom Karakorum nach Tibet”

www.arte.tv/guide/de/048578-002/strasse-der-achttausender

Wiederholung am Dienstag, 10.02. um 18:20 Uhr (ARTE)

Teil 3: “Vom Dach der Welt durch Nepal”

www.arte.tv/guide/de/048578-003/strasse-der-achttausender

Wiederholung am Mittwoch, 11.02. um 18:20 Uhr (ARTE)

Teil 4: “Auf dem Weg zum Kangchendzänga”

www.arte.tv/guide/de/048578-004/strasse-der-achttausender

Wiederholung am Donnerstag, 12.02. um 18:15 Uhr (ARTE)

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Und hier kann man die Doku-Reihe Straße der Achttausender als DVD bei Amazon bestellen / vorbestellen:

Dokumentation Strasse der Achttausender

Strasse der Achttausender

Dokumentation, D 2014
Regie: Hajo Bergmann
200 Minuten, 3 DVD-Box bei Amazon

Staatsverschuldung dank Rechenfehler überbewertet

Bereits im Juli 2013 erschien in der Wochenzeitung DIE ZEIT ein aufschlussreicher Artikel zum Thema Staatsverschuldung und Euro-Krise (Ausgabe  Nº 27/2013). Unter dem Titel “Verrechnet” hatten Marc Brost, Mark Schieritz und Wolfgang Uchatius zusammengetragen, was sich Monate bzw. Jahre zuvor in den USA zugetragen hatte ein Student entdeckt einen Rechenfehler in einer Tabellenkalkulation, die Grundlage für die Bewertung von Staatsschulden ist und somit großen EInfluß über die Zukunft verschuldeter Staaten hat.

Der Artikel liest sich wie ein Krimi – fast wie ein Thriller. Bitter nur, dass er auch heute noch so altuell ist. Online kann man den Artikel hier im Print-Archiv von ZEIT ONLINE lesen:
www.zeit.de/2013/27/staatsverschuldung-rechenfehler-thomas-herndon

PS: EIgentlich wollte ich ja ein Fragezeichen hinter die Überschrift setzen – aber das würde ja andeuten, daß ich Zweifel an der Geschichte hätte – und die habe ich leider nicht. Sieht so aus, als hätten wir uns eine Menge Ärger ersparen können. Im schlimmsten Fall sind wir aber sogar jahrelang in die falsche Richtung gelaufen – und die “Hilfmaßnahmen” haben die Schuldenkrise / Euro-Krise verschärft? Ha – an dieser Stelle ist ein Fragezeichen erlaubt.