Grüner Strom und Schwarze Schafe

Grundsätzlich habe ich ja nix gegen schwarze Schafe – im Gegenteil: noch vor nicht allzu langer Zeit wurden ja wir die Umweltschützer, Ökos, Atomkraftgegner, Gentechnik-Skeptiker, ja sogar die ‘Grünen’ selbst noch gerne mal als schwarze Schafe bezeichnet.

Inzwischen will wohl hoffentlich niemand mehr bezweifeln, daß die sogn. fossilen Energieträger zu Ende gehen, daß Atomenergie grundsätzlich keine gute Idee ist – und daß wir früher oder später auf sogn. alternative bzw. regenerative Energiequellen umsteigen müssen. Alternative und regenerative Energieträger (z.B. Strom aus Sonne, Wasser, Wind) sind mittlerweile aber schon so beliebt, daß der Bedarf scheinbar nicht mehr voll und ganz durch das Angebot gedeckt werden kann. Am Wind und an der Sonne liegt es zwar nicht – die beiden Kollegen liefern ihre Energie zeimlich verläßlich. Es gibt aber zur Zeit scheinbar einfach nicht genug Anlagen, die diese 24/7 zur Verfügung stehende Energie nutzen und in Strom umwandeln würden.

Medienberichten zufolge (z.B. Tagesspiegel und Spiegel-Online) dachte sich ein Ökostromanbieter nun scheinbar einfach “macht ja nix”, kaufte einfach ein paar Kilowatt Atom- und Kohlestrom ein, und verkaufte diese wieder als Ökostrom. Super schlau.

Und was lernen daraus? Vieles. Zum einen: auch unter den ‘Grünen’ gibt es ‘Schwarze Schafe’ – aber das wußten wir ja eigentlich schon spätestens seitdem der ’schlaue’ Schwedische Unternehmer und selbsternannter Umweltschützer für das Abholzen von hunderttausenden Urwaldbäumen zu rund 177 Millionen Dollar Strafe verdonnert wurde (-> Tagesspiegel)
Na ich bleibe jedenfalls so oder so der Naturstrom AG treu – die investiert einen Teil der Einnahmen immer auch in den Bau neuer Anlagen – und wird daher auch in Zukunft hoffentlich nicht auf Atomstrom zurückgreifen müssen. Und bitte auch nicht heimlich!

…energetische Grüße, -t..-

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